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Was ist das Kulturwohnzimmer?

Das Kulturwohnzimmer ist ein offener Raum für nachbarschaftlichen Austausch, Begegnungen und Gemeinschaftserlebnisse durch kulturelle und kreative Aktivitäten. Neben verschiedenen, regelmäßig stattfindenden Angeboten wie zum Beispiel einer wöchentlichen Schreibwerkstatt oder einem Stencil Workshop (Siehe auch Thementage) liegt der Fokus vor allem auf projektbezogener Arbeit.

Vernetzungsarbeit im Stadtteil

Wir legen Wert auf ein nahes Vernetzen der Anwohner*innen, unterschiedlichen lokalen Bildungseinrichtungen, Ortsansässigen Initiativen, Akteuren der Stadtentwicklung, und allen die Lust haben sich einzubringen und zum persönlichen als auch gesellschaftlichen Wachstum in gemeinsamer Verbundenheit anzuregen. Mit dem Ziel gemeinschaftlich Projekte zu finden, zu entwickeln, durchzuführen und abzuschließen (siehe Projektentwicklung).

Jeder freie Mensch ist kreativ. Da Kreativität einen Künstler ausmacht, folgt: nur wer Künstler ist, ist Mensch. Jeder Mensch ist ein Künstler.

– Joseph Beuys

Aufbau des Angebotes

Die Projektgestalter*innen bringen sich mit regelmäßig (wöchentlich, monatlich) stattfindenden Angeboten und temporären Workshops ein. Dabei soll die inhaltliche Entwicklung der Angebote größtenteils durch einen partizipativen Prozess mit Anwohner*innen gestaltet werden.

Unter Einbezug örtlicher Gegebenheiten (siehe Abschnitt Projektarbeit)  wird so ein dynamisches, kulturelles und kreatives Angebot entwickelt, welches so auch den unterschiedlichen Bedürfnissen der Anwohner*innen entspricht. Hierbei gelten die (intermedialen) Künste als kulturelles Mittel zur Stärkung interpersoneller, intergenerativer und interkultureller Kompetenzen und Beziehungen.

Wie wir arbeiten

Als Studierende des Studienganges „Expressive Arts in Social Transformation (EAST)“ des Departments Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der Medical School Hamburg liegt unsere Erfahrung und Kompetenz in der künstlerisch-kreativen Praxis und darin wie Spielräume geöffnet und Veränderungen gestaltet werden können.

In unserer Arbeit legen wir viel Wert auf den sogenannten „Guten Rahmen“, welcher eine möglichst offene, wertschätzende und einladende Arbeit unterstützt.

Das macht unsere Arbeitsweise aus

Damit die Begegnungen und das kreative Schaffen im Kulturwohnzimmer für alle Besucher*innen ein wertvolles und wohlwollendes Erlebnis wird hinterfragen wir unsere eigene Arbeitsweise und machen diese auch für euch Transparent.

Prozessoffen

in einem vorgegebenen Rahmen, durch Raum und Material, sowie örtliche Umgebung.

Partizipativ

Projektgestalter*innen verstehen sich als Initiator*innen in Zusammenarbeit mit Anwohner*innen und regionalen Organisationen, Initiativen, Bildungseinrichtungen usw.

Niedrigschwellig

jedem Menschen einen freien Zugang zum Prozess, sich selbst, den beteiligten Personen und dem Material ermöglichen, ohne mit großen Hürden konfrontiert zu werden.

Dialoge fördern

Begegnungen ermöglichen, Austausch partizipativ gestalten.

Projektbezogen

Wir möchten uns mit Interessierten, Einrichtungen und Anwohner*innen aus dem Stadtteil vernetzen und gemeinsame Projekte entwickeln, anschieben und umsetzen.

Thementage

Als Impuls regen wir eine lockere, spezifische Themenwahl an einzelnen Wochentagen an. Natürlich können auch anderweitige Themen verfolgt werden. Eine Übersicht der Thementage findest du hier

Materialdiversität

Arbeit mit unterschiedlichen Materialien wie z.B. Zeitung, Collage, Acryl, Kreide, Kohle, Buntstifte, Aquarell, Briefe, Alltagsgegenstände und mehr.

Intermedial

Medienübergreifendes Arbeiten unter einbezug von Fotografie, Film, Performance, Musik, Poesie, Bildende Kunst, Digitale Medien.

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